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Im Moment hat die Seide in meiner Werkstatt die Überhand gewonnen, der Schmuck ist in den Hintergrund gerückt, weil das Seidentuch gemalt werden will. Und wenn der Rahmen schon einmal montiert ist, die Spannklammern samt ihrer Gummis angebracht sind (und das ist eine echte Fummelei!) – dann wird auch gleich ein zweites Tuch gemalt. Aber: Spätestens morgen früh ist meine Werkstatt wieder eine Schmuckwerkstatt – denn für den Neuöttinger Kunst- und Handwerkermarkt am Samstag und Sonntag, 15. und 16. November im Rathaus Neuötting will ich auch noch ein bisschen was aus Silber und Edelsteinen fertigmachen. Ich freu mich drauf: Aufs Machen und auf den Markt!
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Edelsteine, wohin man nur schaut und was man aus ihnen machen kann: Die Mineralientage in München, die heute zu Ende gehen, präsentierten Steine in allen nur erdenklichen Variationen. Kleine, feine Edelsteine, versteinertes Meeresgetier, Korallen, versteinertes Holz und Meteoriten aus einer ganz anderen Welt. Die zeitlichen Dimensionen, die sich hier auftun, sind unvorstellbar: Meteorite sind von hunderten Millionen Jahren bis hin zu 4,5 Milliarden Jahre alt. Da erscheint das versteinerte Holz aus Arizona, aus dem Tische gefertigt werden, mit bis zu 220 Millionen Jahre, regelrecht „jung“ dagegen. In den Millionen Jahren wird das Holz durch Mineralien quasi ersetzt – verkieselt. Je nachdem, welches Material gerade eingeschlossen wurden, zeigt sich das versteinerte Holz in verschiedensten Farben – je nachdem, was für eine Substanz während der Versteinerung eingeschlossen wurde. Ich war ganz fasziniert von dem versteinerten Holz, auch, wenn es in der Form wie im Bild – als fast kompletter Baumstamm – mal nicht für Schmuck geeignet ist. Dafür gab es auf der Messe in Riem ganz viele andere Edelsteine. So dürften die Ideen nicht ausgehen.



