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Eben hab ich noch bei Temperaturen um 30 Grad an der Meereskette gestrickt - und die ist noch gar nicht richtig fertig, da schleicht sich plötzlich der Herbst ein. Statt warmem Wetter gibt es jetzt warme Töne: Aus zwei farbig lackierten Drähten entstand (noch vor der Meereskette) diese doppelreihige Kette in sanften Herbstfarben, die mit einem Ringverschluss aus rosévergoldetem Sterlingsilber geschlossen wird. Die Verwendung der Herbstfarben bedeutet aber nicht, dass man diese Kette nur im Herbst tragen darf. Das gilt natürlich auch für die (demnächst an dieser Stelle zu sehende) Meereskette - das Meer hat ja immer Saison.
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W
eil sie eine waschechte Meereskette werden möchte, wollte sie in Meerwasser baden. Und da die ersten Zentimeter des künftigen Colliers mit Edelsteinen und Perlen in den Farben des Wassers im Urlaub auf der Nordseeinsel Amrum gestrickt wurden, nahm ich meine Strickkiste kurzerhand mit an den Strand und legte sie an den Spülsaum. Es war ein Vollmondtag. Da steigt das Wasser besonders hoch und kann – zumal an diesem flachen Strand - auch unerwartet schnell auflaufen. So schwappte eine kleine Flutwelle über die künftige Meereskette hinweg, schien sie kurz zu verschlucken, um sie dann doch wieder freizugeben. Glück gehabt! Nun ist das künftige Schmuckstück gewissermaßen mit Nordseewasser veredelt.



