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„Energie!“ – so kraftvoll wie der Befehl am Ende einer Folge meiner bevorzugten Raumschiff-Serie klang - denke ich mir immer, wenn ich einen Meteoriten trage – so wie diesen. Bei einem meiner Streifzüge über Messen wie die Inhorgenta oder die Mineralientage in München bin ich am Meteoritenstand schwach geworden – sie ist einfach faszinierend: Die Idee, ein Stück des Weltalls zu tragen – aus einer der unendlichen Weiten – und vielleicht im besten Fall ein Stück dieser kosmischen Energie beim Tragen übertragen zu bekommen. Bei dieser Kette handelt es sich um einen Steinmeteorit, einen „Seymchan“, der im Juni 1967 als 272,3 Kilogramm schwerer Brocken im Distrikt Magdan im Osten Russlands in einem Flussbett gefunden wurde. Das Stück, das hier verarbeitet wurde, wiegt 5,12 Gramm und hat in seinem Nickel-Eisenmantel auch Olivinkristalle in einem grün-braunen Ton, der sich zeigt, wenn man den Anhänger - auch er in Handarbeit gefertigt - schräg ins Licht hält. Und morgen zur Sonnenfinsternis muss er - fürs Foto quasi aufs Weltall gelegt - unbedingt wieder ans Licht.
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Ich hab nun mal eine Schwäche für eckige Dinge. Quasi in Fortführung des Spruchs "Das Runde muss ins Eckige" hab ich die Sache umgedreht und angefangen, dass aus einem Runden etwas Eckiges herauskommt - nämlich aus einer runden Liesel eine eckige Kette. Auf der kleinen Liesel mit zwölf Dornen habe ich nur jeden dritten Dorn bewickelt - mit einem 0,35 Millimeter dünnen Edelstahldraht. Dadurch ergibt sich statt eines runden Strickschlauchs wie sonst üblich die eckige Form, die durch die Härte des Edelstahls noch besser bestehen bleibt. Auf dem Bild kann man auch deutlich sehen, dass meine Nadel keine Häkelnadel ist, sondern ein ziemlich spitzes Ding, mit dem der Draht ganz ohne Haken über den Dorn gehoben wird. Bis daraus eine Kette wird, dauert es aber noch ein bisschen...



